• Druckanlage
    Druckanlage

    Druckanlage für Polystyrolschaum

      Bedruckte Kunststoffprodukte haben in die Gestaltung unserer Wohnräume rasanten Einzug gehalten. Allerdings stellt das Bedrucken von Kunststoffen an den Maschinenbau und insbesondere an die Drehzahlkonstanz der Antriebe hohe Anforderungen.
      Auch müssen dem Bediener Möglichkeiten gegeben werden, das Druckbild nachträglich zu beeinflussen (Handverstellung der Walzen, Rapportabgleich).
      Im vorliegenden Fall wurde eine Druckanlage mit drei Farbwerken aufgebaut. Bedruckt wird Polystyrolschaum, wie er in der Wohnraum-Innenausstattung zum Einsatz kommt.
    Nach dem ersten Druck erfolgt durch das zweite Druckwerk eine hochgenaue Streckung des Produkts im Bereich von 1 bis 2%. Die beiden Werke lassen sich in ihrem Drehzahlverhältnis exakt zueinander regeln. Zwischen den Druckwalzen bewirken Hilfsaggregate wie Heizung und Gebläse, dass die Farbe in sehr kurzer Zeit trocknet, ohne den Schaum in seiner Konsistenz zu verändern.
      Ein drittes Druckwerk vollendet das aufzubringende Muster schließlich. Es läuft mit dem zweiten parallel, bietet aber die Möglichkeit, das Muster sehr fein auf dem Produkt zu versetzen.
    Nach dem neuerlichen Trocknen wird das Produkt aufgewickelt. Hier kommt ein Wickelrechner zum Einsatz, der bei unterschiedlichen Warenbahngeschwindigkeiten und unterschiedlichem Durchmesser des Wickels einen konstanten Zug in der Warenbahn sicherstellt. Der Bediener hat Einfluss auf den Wickelhärteverlauf und kann den Bahnzug auf das jeweilige Produkt gezielt einstellen.

    Die wichtigsten Punkte im Überblick:

    • Elektronische Getriebe, einstellbar
    • Hochgenauer Rundlauf gefordert
    • Kopplung mehrerer Aggregate zu einem zuverlässigen Gesamtprozess
    • Austausch bei Defekt in Minuten
  • Fliegende Saege

    Fliegende Säge für Geschwindigkeiten bis 40m/min

    Fl_Saege

      Produzenten von Kunststoffen gehen immer mehr zur Inline-Konfek-tionierung ihrer Produkte über. Dabei werden die extrudierten Produkte direkt nach der Extrusion und Abkühlung weiteren Bearbeitungs-
    vorgängen unterworfen, so dass am Ende der Produktionslinie ein gebrauchsfertiges Produkt verpackt werden kann. Betriebsinterne Transporte, bzw. Umladen der Ware wird auf ein notwendiges Minimum beschränkt.
    Die hier gezeigte Anlage schneidet Schaumprofile in Stücke mit Packmaß.
    Der Endkunde legte Wert auf eine sehr hohe Mitlaufgeschwindigkeit der Säge. Die Produktion im Werk gibt Warengeschwindigkeiten von bis zu 40m/min vor.
    Als Antriebe wurden Servomotoren eingesetzt. Einerseits ergeben sich dadurch kürzeste Schneidzeiten. Andererseits erhält man bestmöglich Zugriff auf alle Schnittparameter.
    Eintauch-Geschwindigkeit (für einen glatten Schnitt), Eintauch-Tiefe (für kurze Taktzeit) und Schnittgeschwindigkeit des Sägeblattes (Option)

    Die Hauptpunkte im Überblick:

    • Komfortable Anpassung an das Produkt.
    • Tauchtiefe und ~-Geschwindigkeit der Säge einstellbar.
    • Geschwindigkeiten bis 40m/min
    • Abwurfsteuerung

     

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